Richtlinien in der Denkmalpflege

Wie überall auf der Welt gibt es auch bei der Restauration und Denkmalpflege Richtlinien, Gesetze und Vorgehensweisen, an die man sich halten sollte.

Hierzu wurde erstmals in Venedig, 25. Mai bis zum 31. Mai 1964 ein internationaler Kongress von Architekten und Technikern für historische Denkmäler zusammen gerufen.

Das Ergebnis dessen war die "Charta von Venedig" (Eine Charta ist ein Schreiben, das Richtlinien und Vorgehensweisen beinhaltet).

In diesem "Blatt" werden die Erhaltung, die Restaurierung, die Denkmalbereiche und Ausgrabungen sowie Dokumentationen und Veröffentlichungen behandelt.

Das was, wie und warum wird in diesem Dokument genaustens beschrieben. Hier ein kleines Zitat aus dem Bereich Restaurierung: "Die Restaurierung ist eine Maßnahme, die Ausnahmecharakter behalten sollte. Ihr Ziel ist es, die ästhetischen und historischen Werte des Denkmals zu bewahren und zu erschließen. Sie gründet sich auf der Respektierung des überlieferten Bestandes und auf authentische Dokumente..."

Diese Charta wurde im Laufe der Jahre nochmals verändert und durch den europäischen Denkmalschutzkongress, der vom 21. Oktober bis zum 24. Oktober 1975 tagte, verabschiedet.